Worms - Ja, liebe Leser, so langsam wird es auch uns unheimlich: Die zweite starke Barbe innerhalb von nur einer Woche auf einen gefaulenzten Kauli! Zufall? Oder könnte man die Schnauzbärtigen vielleicht doch sogar gezielt mit Gummi befischen!? Diese Fragen stellen sich so langsam, auch nach dem letzten Gang an den Rhein mit unserer Kundschaft. Diesmal waren wir zusammen mit den Kunden von "Angelsport Ratajczak" bei Worms am Wasser. Zuerst wurde sich umfangreich mit der Theorie beschäftigt, bevor es nach einem Imbiß gleich ans Wasser ging. Schon zu Beginn hatte ich die Teilnehmer etwas in Ihrer Erwartungshaltung dämpfen müssen, denn zu extrem waren auch diesmal wieder die Luftdruck-Schwankungen. So waren es vor allem die Attacken der Barsche, die an den Strömungskanten der Buhnenfelder für kleinere Adrenalin-Schübe sorgten. Und natürlich die starke Barbe, die sich ebenso wie ihre Artgenossin aus Speyer am vergangenen Sonntag, den Gelb-Glitter-Kauli nicht entgehen lassen wollte. Zwar war wieder nicht unser eigentlicher Zielfisch an den Haken zu bekommen, aber so ein heftiger Drill einer Barbe im tosenden Strom ist auch nicht von schlechten Eltern! Wir werden in nächster Zeit mal intensiver die vermeintlichen Barben-Stellen mit unseren Gummis durchkämmen. Schnauzbart hat ja auch mal eine Vorliebe für proteinhaltige Nahrung, wie zum Beispiel für Krebse! Ein, in Grundnähe gefaulenzter Kauli in gelbg-litter, braun-weiß oder orange würde dieser Kraftnahrung doch sehr ähneln - oder was meinen Sie? Wir halten Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden...! Fotos und Text: J. Köller
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